Wichtige Tipps für Freunde und Bekannte
Viele an Krebs erkrankte Menschen kennen diese Situation: Sobald sich die Krankheit herumgesprochen hat, verändert sich das Verhalten vieler Freunde und Bekannte schlagartig. Das reicht von liebevoller Belagerung, ausgeprägtem Wissensdurst oder mitleidigen Floskeln über den Austausch belanglosen Small Talks hin zu völliger Ignoranz. So gibt es Freunde, die den Betroffenen ganz aus dem Weg gehen, um nicht in eine „unangenehme“ Situation zu kommen. Sicherlich resultiert das befremdliche Verhalten vieler Bekannter aus einer Unsicherheit. Die Angst, etwas falsches zu sagen oder zu tun, blockiert viele Menschen derart, dass ihr Verhalten auf die Betroffenen verletzend und abweisend wirkt. Das Brustkrebsmagazin Mamma Mia! hat in der aktuellen Ausgabe mit Hilfe von Dr. Anette Brechtel, Psychologin an der Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin in Heidelberg, einige Punkte zusammen gestellt, die Freunden und Bekannten helfen sollen, ihre Berührungsängste zu überwinden.
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